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LV 18.121 GPRI SoSe 2007
TitelVerteilte Software-Systeme (VSS)
VeranstalterWinfried Lamersdorf, Guido Gryczan, Heinz Züllighoven
Zeit und Ort4 SWS Beginn 13.04.07, Fr 12-16 B-201 in der ersten Hälfte des Semesters, Fr 12-14 B-201 in der zweiten Hälfte des Semesters. Kompakter Übungstermin für die zweite Hälfte des Semesters: 13. und 14. Juli jeweils von 9 - 17 Uhr, Räume werden noch bekannt gegeben.(Terminübersicht)
InhaltFür die effiziente, systematische und weitgehend verteilungstransparente Realisierung offener verteilter Softwaresysteme werden sowohl generische Grundbausteine einer verteilungsunterstützenden Systemsoftware als auch geeignete softwaretechnische Methoden benötigt und verwendet.

Im ersten Teil dieser Vorlesung werden deshalb zunächst derartigen Systemkomponenten zugrundeliegenden Problemstellungen, prinzipielle Lösungsansaetze sowie deren softwaretechnische Umsetzungen (inkl. der dabei verwendeten Protokolle und ggfs. Standards) vorgestellt und erläutert. Zur Menge der so vorgestellten Kernfunktionen verteilter Systeme gehören u.a.: anwendungsnahe Kommunikations- und Kooperationsmechanismen, Namens- und Directory-Dienste, Timing-Funktionen, Remote Procedure Call, verteilte Transaktionsunterstützung, Zugriff auf Datenbanken in Netzen, Sicherheitsdienste, Middleware-Standards (wie z.B. CORBA, Web Services) sowie ausgewählte Beispiele verteilter Anwendungen (wie z.B. verteilte digitale Bibliotheken oder E-Commerce).

Im zweiten Teil dieser Vorlesung werden dann Konzepte einer anwendungsorientierten, softwaretechnischen Realisierung verteilter Softwaresysteme unter Verwendung moderner objektorientierter Ansätze vorgestellt und erläutert. Als Grundlage dient dabei der Werkzeug- und Material-Ansatz. Dabei wird zunächst vorgestellt, was ein anwendungsorientierter Entwurf verteilter interaktiver Systeme bedeutet. Herausgehoben wird, wie fachliche Modelle in Zusammenhang mit ihrer technischen Realisierung gebracht werden. Begriffe wie Kooperation und Koordination werden mit Blick auf entsprechende Benutzungsmodelle diskutiert. Eine Methode zur exemplarischen Modellierung kooperativer Arbeitsprozesse wird vorgestellt. Daraus abgeleitet werden grundlegende Entwurfsmetaphern und ein fachlich motiviertes Komponentenmodell. Im Rahmen eines geeigneten Architekturmodells werden schliesslich Entwurfsmuster und beispielhafte Konstruktionen erläutert.

Stellung im StudienplanHauptstudium
VoraussetzungenGrundstudium
VorgehenVorlesung mit integriertem Übungsanteil
Literatur
  • G. Coulouris, J. Dollimore, T. Kindberg: Distributed Systems: Concepts and Design, Pearson Education, 4. Auflage, 2005
  • A. Tanenbaum, M. van Steen: Distributed Systems: Principles and Paradigms, Prentice Hall, 2. Auflage, 2007
  • H. Züllighoven: Object-Oriented Construction Handbook, dpunkt.verlag/Copublication with Morgan-Kaufmann, Oktober 2004.
Periodizitätletztmalig
EignungFür Lehramtstudierende bedingt geeignet. Für Nebenfachstudierende bedingt geeignet. Für Bioinformatikstudierende bedingt geeignet. Für Wirtschaftsinformatikstudierende geeignet.

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