| Titel | Informationsautonomie, -recht und -ethik |
| Veranstalter | Christiane Floyd |
| Zeit und Ort | 2 SWS Mi 10-12 C-101 , Beginn 24.10.(Terminübersicht) |
| Inhalt | In den letzten Jahren beginnt sich im Zuge der immer weiteren Verbreitung des Internet und der darauf aufbauenden Netztechnologien die Informationsgesellschaft zu verfestigen. Sie bringt nie gekannte Chancen und zugleich Gefahren mit sich und führen zu mehreren Spannungsfeldern: Recht des Individuums auf Schutz der eigenen Information - Transparenz über verfügbare Information; Urheberrechte - freier Zugang; Autonomie am Netz - Unterbindung fragwürdiger Kommunikation; Stärkung von Demokratie - Entstehen neuer Machtstrukturen; maximale Aufklärung - Information nur für Privilegierte. Diese Problemen stellen sich weltweit und werden in verschiedenen Kulturen unterschiedlich gehandhabt. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Kluft zwischen sog. informationsreichen und informationsarmen Bevölkerungsgruppen. Die beschriebenen Probleme werden von unterschiedlichen nationalen und internationalen Gremien untersucht und ansatzweise durch Gesetzgebung geregelt. |
| Stellung im Studienplan | Hauptstudium |
| Voraussetzungen | Keine. Übergreifendes Seminar für alle Schwerpunkte im Hauptstudium des Diplomstudiengangs, auch geeignet für Bachelor. |
| Vorgehen | In der Einführungsphase wird das Gesamtthema anhand von einführender Literatur vorgestellt und strukturiert. Darauf aufbauend erfolgt die Themenwahl individuell oder in Kleingruppen. Die Vorbereitung eines Referates wird in Einzelterminen betreut. Die Referate können in klassischer Form (Vortrag mit Folien) erfolgen oder durch innovative Formen (z.B. moderierte Streitgespräche) ersetzt werden. |
| Literatur | wird bekannt gegeben |
| Periodizität | letztmalig |
| Eignung | Für Lehramtstudierende geeignet. Für Nebenfachstudierende geeignet. Für Bioinformatikstudierende bedingt geeignet. Für Wirtschaftsinformatikstudierende geeignet. |